ERP für die Fertigung: vom Auftrag bis zur Nachkalkulation.
Produzierende Unternehmen brauchen verlässliche Stücklisten, realistische Termine und Transparenz über Kosten. Wir bringen Planung, Werkstatt und Buchhaltung in einem System zusammen – Schritt für Schritt, ohne dass die Produktion stillsteht.
Woran es in der Fertigung meist hakt.
Der Kunde ruft an und fragt, wann sein Auftrag fertig ist. Die Fertigungsleitung geht in die Halle und schaut nach. Die Stückliste liegt in Excel, die Zeichnung im CAD, die Rückmeldung steht auf einem Laufzettel – und der Einkauf erfährt vom fehlenden Teil, wenn die Maschine schon steht.
Das ist kein Organisationsversagen, sondern fehlende Durchgängigkeit. Solange Planung, Werkstatt und Buchhaltung mit unterschiedlichen Ständen arbeiten, bleiben Termine geschätzt und Kosten gefühlt.
Das hören wir in Gesprächen am häufigsten:
- Stücklisten und Zeichnungen leben in Excel, CAD und ERP – nicht synchron
- Liefertermine werden ohne belastbare Kapazitätsplanung zugesagt
- Rückmeldungen aus der Werkstatt kommen verspätet oder auf Papier
- Qualitätsprüfungen sind nicht mit Chargen und Lieferanten verknüpft
- Die Nachkalkulation zeigt erst Monate später, ob ein Auftrag profitabel war
Odoo- und SAP-Bausteine für die Fertigung.
Sie müssen nicht die ganze Fabrik auf einmal umstellen. Starten Sie mit dem Baustein, der in Ihrer Fertigung am meisten drückt – der Rest wächst mit.
Stücklisten & Varianten
Mehrstufige Stücklisten, Varianten, Phantom-Baugruppen, Kits und Beistellteile – mit Versionierung und Änderungsmanagement. Konstruktion, Einkauf und Fertigung arbeiten mit demselben Stand – nicht mit drei Kopien derselben Liste.
Arbeitspläne & Planung
Arbeitsplätze, Arbeitsgänge, Rüst- und Laufzeiten, Kapazitätsplanung und Fertigungsaufträge mit Terminrechnung. So sehen Sie, ob ein Termin hält, bevor Sie ihn zusagen.
PLM & Änderungsmanagement
Technische Änderungen (ECO) mit Freigabe-Workflow, Anbindung von CAD-Daten und Dokumenten an Artikel und Stücklisten. Jede Änderung bleibt nachvollziehbar: wer, wann, warum – und ab welchem Auftrag sie gilt.
Qualität
Prüfpläne, Wareneingangs- und In-Prozess-Prüfungen, Chargenrückverfolgung, Sperrbestände, Reklamationen und Lieferantenbewertung. Prüfungen hängen am Vorgang, nicht im Ordner. Im Reklamationsfall finden Sie Charge und Lieferant mit wenigen Klicks.
MES- & Maschinenanbindung
Rückmeldung von Mengen, Zeiten und Störungen aus Maschinen oder MES ins ERP; Terminal-Bedienung in der Werkstatt per Tablet und Barcode. Welche Maschinen und Systeme sich wie anbinden lassen, klären wir in der Analyse.
Kalkulation & Controlling
Vor- und Nachkalkulation je Auftrag, Material- und Fertigungsgemeinkosten, Abgleich mit SAP CO bei Konzernvorgaben. Sie sehen schon während des Auftrags, wohin die Kosten laufen – nicht erst Monate danach.
Ein Eilauftrag in der Fertigung – vorher und nachher.
Vorher: Ein Stammkunde braucht kurzfristig eine Sonderserie. Der Vertrieb sagt den Termin zu, weil es schon irgendwie passen wird. Die Arbeitsvorbereitung sucht die aktuelle Stückliste, der Einkauf telefoniert dem Material hinterher, die Werkstatt schiebt andere Aufträge nach hinten. Ob sich die Aktion gerechnet hat, weiß am Ende niemand genau.
Nachher: Der Vertrieb legt den Auftrag an und sieht sofort, welches Material fehlt und welche Arbeitsplätze belegt sind. Die Bestellvorschläge für den Einkauf entstehen automatisch. Die Werkstatt meldet Mengen und Zeiten am Tablet zurück, und die Nachkalkulation liegt vor, wenn die Ware das Haus verlässt. Der Termin ist zugesagt, weil er machbar ist.
Das Beispiel ist bewusst allgemein gehalten und keine Kundenreferenz. Wie es bei Ihnen aussieht, klären wir im Gespräch.
So gehen wir vor.
Analyse
Wir gehen mit Ihnen durch die Fertigung – vom Auftragseingang über Arbeitsvorbereitung und Werkstatt bis zum Versand. Am liebsten vor Ort, denn eine Halle versteht man nicht im Videocall. Ergebnis: eine klare Liste, was gut läuft und wo es hakt.
Konzept
Sie erhalten einen Lösungsvorschlag: welche Bausteine, wie Stücklisten und Arbeitspläne aufgebaut werden, welche Maschinen oder Systeme angebunden werden, in welcher Reihenfolge und mit welchem Aufwand. Keine Blackbox, keine Überraschungen.
Umsetzung
Wir setzen in kurzen Etappen um – zum Beispiel erst Stücklisten und Fertigungsaufträge, dann Planung und Qualität. Ihre Key-User testen mit echten Aufträgen, bevor es in die Halle geht. Schulungen an Tablet und Terminal gehören dazu.
Betrieb
Nach dem Go-live bleiben wir ansprechbar: Support, neue Auswertungen, weitere Arbeitsplätze und Updates. Kleine Anpassungen erledigen wir ganz „hands on“ und zu fairen Konditionen.
Was Fertiger uns vor dem Start fragen.
Ja. Odoo läuft schon mit einem einzigen Modul produktiv. Für viele Fertiger bieten sich Stücklisten und Fertigungsaufträge oder Einkauf und Lager als Einstieg an. Planung, Qualität und Wartung folgen in späteren Etappen – jede Etappe endet mit etwas, das Sie wirklich nutzen können.
Wir übernehmen sie strukturiert: Artikel, Stücklisten, Arbeitspläne, Lieferanten und offene Aufträge. Vorher räumen wir mit Ihrer Konstruktion und Arbeitsvorbereitung auf – veraltete Stände und Dubletten bleiben zurück.
Das hängt davon ab, welche Schnittstellen Ihre Maschinen und Systeme bieten – das prüfen wir in der Analyse und sagen es Ihnen offen. Wo sich eine direkte Anbindung nicht lohnt, meldet Ihr Team per Tablet und Barcode am Arbeitsplatz zurück.
Das hängt vom Umfang ab – eine seriöse Aussage gibt es erst nach der Analyse. Wir arbeiten in Etappen, und jede endet mit etwas, das produktiv läuft. So sehen Sie früh Ergebnisse und behalten Tempo und Budget in der Hand.
Nein. Odoo kann als Werkssystem neben SAP laufen: Die Fertigung wird in Odoo gesteuert, Stammdaten und Buchungen werden mit dem Konzernsystem abgeglichen. Mehr dazu unter SAP und Odoo.
Wie durchgängig läuft Ihre Fertigung heute?
In 30 Minuten klären wir, wo Sie stehen, was sich lohnt und wie ein sinnvoller nächster Schritt aussieht. Unverbindlich und ohne Folien-Show.