ERP für den Handel: Bestände, Kanäle und Partner in einem System.
Groß- und Einzelhändler brauchen korrekte Bestände, schnelle Abwicklung und saubere Anbindung an Shops, Marktplätze und Großkunden. Wir richten Odoo oder SAP so ein, dass genau das funktioniert. Und wenn Sie mögen, fangen wir klein an – mit einem einzigen Modul.
Woran es im Handel meist hakt.
Montagmorgen im Großhandel: Im Shop stehen noch zwölf Stück, im Lager liegen drei, und der Innendienst hat am Freitag schon acht davon am Telefon zugesagt. Niemand hat etwas falsch gemacht – die Systeme reden nur nicht miteinander.
Genau hier verliert der Handel Zeit und Marge: beim Abtippen von Aufträgen, beim Abgleichen von Listen und beim Erklären, warum die Lieferung später kommt. Je mehr Kanäle dazukommen, desto größer wird die Lücke.
Das hören wir in Gesprächen am häufigsten:
- Bestände in Shop, Lager und Buchhaltung stimmen nicht überein
- Aufträge aus mehreren Kanälen werden manuell übertragen
- Großkunden fordern EDI – Bestellungen, Lieferavis, Rechnungen
- Preislisten, Staffeln und Aktionen sind nur mit Aufwand pflegbar
- Retouren und Gutschriften laufen außerhalb des Systems
- Auswertungen zu Marge und Lagerumschlag entstehen mühsam in Excel
Odoo- und SAP-Bausteine für den Handel.
Sie müssen nicht alles auf einmal einführen. Odoo ist ein Baukasten: Sie starten mit dem Baustein, der in Ihrem Handelsbetrieb am meisten drückt, und ergänzen den Rest, wenn es passt.
Lager & Bestandsführung
Mehrere Lager und Lagerorte, Chargen und Seriennummern, Barcode-Scanning, Inventur, automatische Nachbestellung nach Mindestbestand. Jede Bewegung wird gebucht, wenn sie passiert – Shop, Vertrieb und Buchhaltung sehen dieselbe Zahl.
E-Commerce-Anbindung
Odoo-Webshop oder Anbindung bestehender Shops und Marktplätze: Artikel, Preise, Bestände und Aufträge laufen automatisch in beide Richtungen. Doppelte Pflege entfällt, und Überverkäufe werden zur Ausnahme.
EDI & Partneranbindung
EDIFACT-Nachrichten (ORDERS, DESADV, INVOIC) mit Handelsketten und Lieferanten, Anbindung an SAP-Systeme von Konzernkunden. Welche Nachrichten und Formate Ihre Partner verlangen, klären wir vorab und binden sie über Schnittstellen an.
Mehrkanalvertrieb
Innendienst, Außendienst, Shop und Kasse (POS) auf einer Datenbasis, mit Kundenpreisen, Rabattstaffeln und Verfügbarkeitsprüfung. Ihr Team sieht auf einen Blick, was ein Kunde bestellt hat, zu welchem Preis und was noch offen ist.
Einkauf & Disposition
Bedarfsermittlung, Lieferantenpreise, Bestellvorschläge, Wareneingang mit Qualitätsprüfung und Rechnungsabgleich. Das System schlägt vor, was wann zu bestellen ist – die Entscheidung treffen Ihre Einkäufer:innen.
Buchhaltung & E-Rechnung
Durchgängige Fakturierung, XRechnung/ZUGFeRD, Zahlungsabgleich, DATEV-Export oder Anbindung an SAP FI. E-Rechnung ist bei uns Standard und kein Sonderprojekt – und Finanzen, Controlling und Steuern haben wir von Anfang an im Blick.
Ein Montag im Großhandel – vorher und nachher.
Vorher: Die Bestellungen vom Wochenende kommen aus dem Shop per E-Mail, vom Marktplatz als Export und vom Großkunden als PDF. Zwei Kolleg:innen tippen sie bis zum Mittag ins ERP. Im Lager wird nach ausgedruckten Listen kommissioniert, Fehlmengen fallen erst am Packtisch auf. Die Rechnungen gehen am nächsten Tag raus, die Retouren liegen im Regal und warten.
Nachher: Aufträge aus allen Kanälen landen automatisch im selben System, der Bestand ist reserviert, bevor jemand den Rechner hochfährt. Das Lager arbeitet die Pickliste mit dem Scanner ab, der Lieferschein löst die Rechnung aus – als E-Rechnung, wenn der Kunde das verlangt. Der Innendienst hat Zeit für das, was kein System kann: mit Kunden sprechen.
Das Beispiel ist bewusst allgemein gehalten und keine Kundenreferenz. Wie es bei Ihnen aussieht, klären wir im Gespräch.
So gehen wir vor.
Analyse
Wir sehen uns an, wie ein Auftrag heute durch Ihr Haus läuft – vom Eingang über Lager und Versand bis zur Rechnung, über alle Kanäle. Vor Ort oder remote. Ergebnis: eine klare Liste, was gut läuft und wo es hakt.
Konzept
Sie erhalten einen Lösungsvorschlag: welche Bausteine, welche Schnittstellen zu Shop, Marktplätzen und EDI-Partnern, in welcher Reihenfolge und mit welchem Aufwand. Keine Blackbox, keine Überraschungen.
Umsetzung
Wir setzen in kurzen Etappen um – oft zuerst Lager und Auftragsabwicklung, dann die Vertriebskanäle. Ihre Key-User testen mit echten Artikeln und echten Aufträgen. Schulungen gehören dazu.
Betrieb
Nach dem Go-live bleiben wir ansprechbar: Support, neue Kanäle, Updates und kleine Anpassungen – ganz „hands on“ und zu fairen Konditionen.
Was Händler uns vor dem Start fragen.
Nein. Odoo läuft schon mit einem einzigen Modul produktiv. Ein sinnvoller Start ist oft das Lager oder der Verkauf; Shop, Einkauf und Buchhaltung folgen in den nächsten Etappen. So bleibt das Tagesgeschäft ruhig – und Sie entscheiden nach jeder Etappe, wie es weitergeht.
Stammdaten übernehmen wir geordnet: Artikel, Kunden, Lieferanten, Preislisten und offene Belege. Vorher räumen wir gemeinsam auf – Dubletten und Karteileichen ziehen nicht mit um. Wie viel Historie Sie wirklich brauchen, legen wir mit Ihnen fest.
In der Regel ja. Bestehende Shops und Marktplätze lassen sich über Schnittstellen anbinden, sodass Artikel, Bestände und Aufträge automatisch fließen. Ob sich später der Odoo-Webshop lohnt, entscheiden Sie in Ruhe.
Ja. Die E-Rechnung in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD ist bei uns Standard. EDI-Nachrichten wie Bestellung, Lieferavis und Rechnung binden wir über Schnittstellen an – abgestimmt auf die Vorgaben Ihrer Handelspartner.
Dann bleibt SAP, wo es ist. Odoo übernimmt das operative Geschäft Ihrer Einheit und gibt Stammdaten, Belege und Buchungen an SAP zurück. Wie beides zusammenspielt, lesen Sie unter SAP und Odoo.
Wo verlieren Sie im Handel heute Zeit?
In 30 Minuten klären wir, wo Sie stehen, was sich lohnt und wie ein sinnvoller nächster Schritt aussieht. Unverbindlich und ohne Folien-Show.